Mit Teleskoptreffen, Sonnenbeobachtung und nächtlicher Beobachtung (nur bei klarem Himmel).
Nach den hellen Sommernächten wird es im September wieder deutlich früher dunkel. Bereits gegen 21:30 Uhr kann man die meisten Sternbilder sehen. Senkrecht über uns fällt zuerst der helle Stern Wega auf. Wer später, wenn es ganz dunkel geworden ist, dort noch einmal hinschaut, wird auch das kleine rautenförmige Sternbild Leier erkennen, in dem Wega der hellste Stern ist. Wer die Leier nicht sieht, hat nicht Wega, sondern vielleicht den Stern Atair (Sternbild Adler) oder Deneb (Sternbild Schwan) im Visier. Wega, Atair und Deneb bilden zusammen ein großes Dreieck, das man „Sommerdreieck“ nennt.
Mitten im Sommerdreieck und etwas links davon findet man die kleinen Sternbilder Pfeil und Delfin. Sie haben beide keine hellen Sterne, aber da sie so klein sind, fallen ihre Figuren auf den ersten Blick auf. Jetzt macht sich auch die Milchstraße als fahl schimmerndes Band hoch über unseren Köpfen bemerkbar. Sowohl der westliche Teil des Himmels mit den herabziehenden Frühsommersternbildern als auch der Osthimmel mit den aufsteigenden Herbststernbilder ist arm an hellen Sternen.
Für die Beobachtung durch das Teleskop in der Volkssternwarte brauchen wir einen klaren Himmel. Dazu noch der Hinweis, dass die Sternwarte das ganze Jahr bei geeigneter Witterung an Dienstagen für die Öffentlichkeit zugänglich ist, auch in den Schulferien.
Was 1981 als vhs-Arbeitskreis Sternfreunde begann, hat sich seit über 30 Jahren zur einzigen Volkssternwarte im Ostallgäu mit einem sehr aktiven Verein, der Astronomischen Gesellschaft Buchloe e.V., entwickelt.
Besichtigen Sie die Sternwarte und schließen Sie sich den Beobachtungen der Sonne oder zu später Stunde des Sternenhimmels über Buchloe durch verschiedene Teleskope an. Alle Neugierigen sind herzlich eingeladen.